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Chancen für den Nachwuchs

Aussichten: „Gemeinsame Aktion zur Stärkung von Ausbildungsbetrieben und jungen Menschen in der Corona-Pandemie“ beschlossen

Zukunft: gemeinsam gegen den Fachkräftemangel. BILD: MOHAMED HASSAN/PIXABAY.COM

26.03.2021
Die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden. Die Partner der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ haben deshalb in einer gemeinsamen Aktion Maßnahmen zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und zur Stabilisierung des Ausbildungsmarktes vereinbart. Damit wollen sie vermeiden, dass pandemiebedingt Angebot und Nachfrage im Ausbildungsjahr 2021/2022 zurückgehen. Kein Betrieb, kein Jugendlicher soll allein gelassen werden.
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„Die duale Berufsbildung sichert Fachkräftenachwuchs und beste Aufstiegschancen“, sagte Bundesministerin Anja Karliczek. „Wir müssen alles dafür tun, dass das Ausbildungsangebot auch im zweiten Jahr der Pandemie-Einschränkungen weitmöglich aufrechterhalten werden kann. Damit Betriebe und junge Menschen gut zusammenfinden, wird der Bund die Fülle der bestehenden exzellenten Angebote in der digitalen Berufsorientierung auf einer neuen Plattform verknüpfen und so noch sichtbarer machen. Aber auch bestehende Ausbildungsplätze müssen wir weiter sichern. Der Bund wird deshalb sein Bundesprogramm ,Ausbildungsplätze sichern’ auch bei der Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung stärken. Wir werden die Mindestlaufzeit für eine geförderte Auftrags- und Verbundausbildung auf vier Wochen reduzieren, auch für den Stammausbildungsbetrieb die Möglichkeit schaffen, Förderanträge zu stellen, und den maximal möglichen Zuschuss auf 8100 Euro erhöhen. Ganz neu ist, dass Betriebe künftig auch Zuschüsse zu den Kosten von externen Prüfungsvorbereitungslehrgängen erhalten können. Und selbst, wenn der Ausbildungsbetrieb pandemiebedingt insolvent wird, dürfen die Auszubildenden nicht auf der Straße stehen. Deshalb verlängern wir die Prämie für die Übernahme von Auszubildenden aus insolventen Betrieben und verdoppeln sie auf 6000 Euro.“
„Die Allianz-Partner haben in der Woche der Ausbildung ein starkes Signal für die Stabilisierung des Ausbildungsmarktes ausgesendet“, sagte Bundesminister Peter Altmaier. Mit unserer gemeinsamen Aktion unterstützen wir junge Menschen und Betriebe dabei, dass auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie begonnene Berufsausbildungen erfolgreich zum Abschluss gebracht und neue Ausbildungsverträge geschlossen werden können. Ich bin zuversichtlich, dass die neuen Maßnahmen der Allianz durch den beginnenden Öffnungsprozess und die Ausweitung der Testangebote in der Wirtschaft sehr bald Früchte tragen werden.“

Die Länder, vertreten durch Britta Ernst (Vorsitzende der Kultusministerkonferenz), Kristina Vogt (Vorsitzende der Arbeits- und Sozialministerkonferenz) und Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Vorsitzender der Wirtschaftsministerkonferenz), betonten noch einmal die Bedeutung der dualen Ausbildung für die Fachkräftesicherung auch in Krisenzeiten. Auch auf Landes- und regionaler Ebene werden daher vielfache Anstrengungen unternommen, wo immer möglich sowohl Ausbildungsbetriebe als auch Auszubildende zu unterstützen. In den kommenden Monaten wird es darauf ankommen, mit allen Partnern auf regionaler, Landes- und Bundesebene gemeinsam Wege zu finden, durch angepasste Formate der Beruflichen Orientierung Ausbildungsinteressierte und ausbildende Unternehmen zusammen zu bringen.

Ich begrüße, dass alle Partner mit der Gemeinsamen Aktion eine noch engere Zusammenarbeit vereinbart haben“, sagte dazu Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit. Wir unterstützen die jungen Menschen mit Orientierung und Beratung. Dafür haben wir unsere Kommunikationswege zum Beispiel um Beratungsangebote per Video erweitert und neue digitale Angebote zur Berufsorientierung geschaffen. Den Betrieben stehen wir mit Beratung, Vermittlung und – bei Bedarf – auch finanziell, zum Beispiel mit der Assistierten Ausbildung oder der Einstiegsqualifizierung, zur Seite. Auch die erweiterten Möglichkeiten des Bundesprogramms ,Ausbildungsplätze sichern’ sowie die nun beschlossenen Maßnahmen sind hilfreich. Alle Partner wissen: Wer heute nicht ausbildet, findet morgen keine Fachkräfte mehr.“
 
Die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen sollen auch während der Corona-Pandemie gesichert sein. BILD: FREE-PHOTOS/PIXABAY.COM
Die Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen sollen auch während der Corona-Pandemie gesichert sein. BILD: FREE-PHOTOS/PIXABAY.COM
Voll durchstarten

„Um nach der Pandemie wieder voll durchstarten zu können, müssen wir jetzt gute Fachkräfte ausbilden. Denn nur mit exzellentem Nachwuchs bleibt die deutsche Wirtschaft innovativ und wettbewerbsfähig“, meint Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger. Damit Bewerber und Ausbildungsbetriebe zueinander finden und kein Ausbildungsplatz unbesetzt bleibt, müssen wir uns in der Allianz mit aller Kraft auf innovative Wege der Berufsorientierung für Schulabgänger konzentrieren. Das Bundesprogramm ,Ausbildungsplätze sichern’ ist eine wertvolle Anerkennung für Betriebe, die trotz großer Herausforderungen weiter ausbilden. Klar ist aber: Das Programm muss zeitlich befristet auf die derzeitige pandemiebedingte Lage sein und gezielt Anreize zur Ausbildung und Anerkennung für Ausbildungsleistung bieten. Nach der Pandemie tragen die Betriebe wieder die alleinige Verantwortung für die Finanzierung von Ausbildung.“

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hatte bereits früh mit der Gemeinsamen Erklärung vom 26. Mai 2020 auf die sich abzeichnenden Herausforderungen für den Ausbildungsmarkt reagiert. Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ konnte die Bundesregierung zudem eine wichtige Unterstützung für Auszubildende und ausbildende Betriebe leisten.

Mit der Verabschiedung der Gemeinsamen Aktion setzt die Allianz nun weitere Zeichen. Ankommen wird es auf die Stärkung der beruflichen Orientierung, die Ausbildungsberatung und das Matching für Auszubildende und Betriebe und die finanzielle Unterstützung der Prüfungsvorbereitung von Auszubildenden. Auf der anderen Seite werden im Bun desprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ die Fördermöglichkeiten für ausbildende Betriebe verlängert und erweitert. red
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