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Die Zukunft im Blick

Augenoptiker: Ausbildungsberuf mit Perspektive / Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

Der Beruf des Augenoptikers bietet täglich Erfolgserlebnisse, wenn man Menschen mit der richtigen Brille oder Kontaktlinsen zu optimalem Sehen verhilft. BILD: SKAMPER/ZVA/AKZ-O

26.03.2021
Wer sich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz macht, der sucht vor allem einen abwechslungsreichen Berufsalltag mit guten Zukunftsperspektiven. Wer Augenoptiker wird, ist nicht nur Experte für gutes Sehen, sondern gleichzeitig Handwerker, Psychologe, Typberater, Trendscout, Gesundheitsdienstleister und Kaufmann. Die vielfältigen Tätigkeiten, die zum Berufsbild gehören, verbinden traditionelles Handwerk mit modernster Technik und Kundenservice. Und die Aussichten sind gut: Es gibt genügend Ausbildungsplätze in der Augenoptik, die Arbeitslosenquote ist niedrig und die Möglichkeiten zur Weiterbildung sind zahlreich.
 
Seh-Experten

In unserer stetig alternden und zunehmend digitalisierten Gesellschaft haben sich die Sehgewohnheiten verändert. Augenoptiker sorgen in jedem Alter für optimale Sicht, sei es im Alltag, bei der (Bildschirm-)Arbeit, am Steuer oder beim Sport. Darüber hinaus bieten sie Tests und Gesundheitsservices rund ums Auge oder begleiten die ärztliche Therapie bei Augenerkrankungen mit einer passenden Sehhilfe. Etwa jeder zweite Deutsche benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen – Tendenz steigend. Der Beratungsbedarf ist groß, denn oft bleibt es nicht bei einer klassischen Alltagsbrille.

Erfolgserlebnisse

In der dualen Ausbildung lernen Azubis unter vielem anderen, wie man Brillengläser bearbeitet, Fassungen repariert und diese anatomisch an den Träger anpasst. Das Wissen über verschiedene Sehhilfen bildet die Basis für das Kundengespräch. Durch die Arbeit am Kunden ergeben sich für Augenoptiker täglich Erfolgserlebnisse, wenn sie mit viel Einfühlungsvermögen und Beratungskompetenz zu optimalem Sehen verhelfen. Schließlich korrigiert eine Brille in erster Linie eine Fehlsichtigkeit – und diese Korrektur sitzt mitten im Gesicht des Trägers, der damit nicht nur scharf sehen, sondern sich rundum wohlfühlen soll.

Nach dreijähriger Ausbildung arbeiten die meisten Gesellen in einem Augenoptikfachgeschäft. Wer danach einen Meisterabschluss anstrebt, kann einen Betrieb führen und selbst ausbilden. Es bietet sich auch ein Studium in der Augenoptik/Optometrie an oder die Weiterbildung zum Optometristen. Neben dem klassischen Augenoptikbetrieb warten Jobs in der Medizin, in der Forschung und Industrie oder in Bildungseinrichtungen der Branche auf Nachwuchs. akz-o
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