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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Die Flames starten in die Saison 2021/22

Dynamische Linkshänderin sucht die Herausforderung

Saskia Fackel: Nach neun Jahren in Ketsch schnell integriert

Saskia Fackel kommt vom langjährigen Rivalen Ketsch an die Bergstraße.

3.09.2021
Saskia Fackel eilt der Ruf eines wandelnden Handball-Lexikons voraus. „Das ist etwas übertrieben“, schmunzelt die 28-Jährige. Aber? „Ich interessiere mich sehr für den nationalen und internationalen Handball.“ Dieses Interesse gilt gleichermaßen für die deutschen Bundesligen, die Champions League, Europa-, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele und jeweils für die Wettbewerbe von Frauen und Männer. Die Industriekauffrau, die bei einem Chemie-Konzern in Mannheim beschäftigt ist, konsumiert über die zur Verfügung stehenden Portale jede Menge Handballspiele. „Der Sport fasziniert mich.“

Während der Olympischen Spiele in Tokio stellte sie sich extra den Wecker, um das Vorrundenmatch der DHB-Auswahl gegen Argentinien (33:25) live im TV verfolgen zu können – Anpfiff der Begegnung war um 4 Uhr deutscher Zeit. „Es war ein gutes Spiel.“

Saskia ist Handball-Fan und selbst eine erstklassige Handballspielerin. Bei Bensheim/ Auerbach steht die Linkshänderin vor ihrer dritten Saison in der Bundesliga. Mit der TSG Ketsch absolvierte sie die beiden vergangenen Spielzeiten im Kellergeschoss der Liga. Bei den Flames winkt nun eine Spielzeit in der mittleren Etage. Mit Vereinswechseln hat Saskia kaum Erfahrung. Vor ihrem Engagement in Bensheim war sie neun Jahre lang von der 3. bis zur 1. Liga für die Ketscher Bären aktiv. „Das ist für mich etwas Neues.“ Umso überraschender war für sie das schnelle und unkomplizierte Ankommen im neuen Team. „Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt, die Mädels haben es mir leichtgemacht.“

Sportlich war die Umstellung von einem Absteiger zu einer Equipe aus dem Bundesliga-Mittelfeld für Saskia eine Herausforderung. Die Intensität der Trainingseinheiten sowie die individuelle Klasse der Mitspielerinnen bei den Flames ist spürbar höher. „Das ist etwas ganz anderes.“ Welche Rolle die Plankstädterin in ihrer neuen Mannschaft spielen kann, werden die nächsten Wochen zeigen. „Bis alles sitzt, braucht es noch Zeit.“ Vorgesehen ist sie gemeinsam mit Leonie Kockel für den Posten im linken Rückraum. Saskia sieht sich selbst eher als Nahdistanzschützin denn als Werferin jenseits des Neun-Meter-Kreises.

In Ketsch verteidigte sie ausschließlich auf der Außenbahn, bei den Flames muss sie in der Abwehr auf der Halbposition ran. „Das ist ein großer Unterschied.“ Im Angriff ist sie auch eine Option für Rechtsaußen, wo sie in der Vorbereitung gelegentlich zum Einsatz kam und ihre Sache gut machte. eh
   
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