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Sonderveröffentlichung

Pfarrer Lukas von Nordheim. Bild: Zelinger

16.07.2021
Was ist für Sie das größte Unglück? 

Jede egoistische Lieblosigkeit. 

Was ist für Sie das vollkommene Glück? 

Im Spiel mit meinen Jungs die Zeit zu vergessen. 

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten?

Die, die man eingesteht oder offensichtlich selbst bedauert.

Ihre Lieblingstugend?

Nächstenliebe.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Verabscheuen ist ein hartes Wort, aber ich stoße mich oft an kleinlichem Verhalten.

Ihre Lieblingshelden?

Als Kind fand ich die Teenage Mutant Ninja Turtles super.

Ihre Lieblingsschauspieler?

Sean Connery, Bjarne Mädel, Audrey Tautou.

Ihre Lieblingsschriftsteller?

Hanns-Josef Ortheil, Carmen Korn, Laetitia Colombani, Benedict Wells und Jan-Philipp Sendker.

Ihre liebsten Romanhelden?

Der treue Hobbit Samweis Gamdschie aus „Der Herr der Ringe“, und derzeit steht auch der Waisenhausjunge Rasmus von Astrid Lindgren aus „Rasmus und der Landstreicher“ ganz weit oben.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Rutger Bregman: „Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit“.

Ihre Lieblingsmaler?

Chagall und mein einjähriger Sohn Philipp.

Ihr Lieblingskomponist?

Ludovico Einaudi.

Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Die gut ausgewogene Abwechslung verschiedener Tätigkeiten schätze ich. Die wertvollsten Stunden sind mir jene, in denen ich ganz im Augenblick aufgehe. Das kann vieles sein, von Zeit mit meiner Familie über Radfahren, Gartenarbeit, Handwerken, bis hin zu kreativen Gestalten im Gemeindeteam.

Wer oder was hätten Sie sein mögen?

Ich würde gern einmal wie ein Albatros durch die Lüfte gleiten oder wie ein Blauwal die Ozeane durchstreifen.

Ihr Hauptcharakterzug?

Einen kann ich selbst nicht bestimmen. Ich bin wohl menschenfreundlich, begeisterungsfähig, gesellig, hilfsbereit und manches andere.

Ihr größter Fehler?

Bisweilen mehr zu wollen und von mir zu erwarten, als gerade möglich ist.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Demut und Genügsamkeit.

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Dass wir einander alles sagen können. Dass wir zusammen Spaß haben und auch große Lebensthemen teilen – seien sie erfreulich oder nicht.

Welchen Sport treiben Sie?

Meine Söhne trainieren mich jeden Tag: ringen, Gewicht heben, sprinten/fangen.

Ihre Lieblingsblume?

Glyzine. Derzeit träume ich von einer Bank im Garten unter einem Blauregen-Bogen.

Ihr Lieblingsgericht – von wem gekocht?

Im Sommer gegrillter, eingelegter Schafskäse mit Oliven-Ciabatta nach dem Rezept des Hochstädter Hauses. Im Winter Sauerbraten mit Pflaumen, Knödeln und Rotkohl von meiner Mutter.

Ihr liebstes Spielzeug als Kind?

Ich habe mit meinem älteren Bruder liebend gern tagelang Lego-Städte und Ritterburgen gebaut.

Worüber haben Sie sich zuletzt geärgert?

Über technische Übertragungsschwierigkeiten von Smartphone-Daten.

Und worüber sehr gefreut?

Über ein unerwartet herzliches und offenes Gespräch, das eine vertraute Beziehung geschaffen hat.

Welche berühmte Persönlichkeit würden Sie gerne einmal treffen?

Es gab das so einen Zimmermann aus Nazareth … aber den sehe ich ja später. Dann Dietrich Bonhoeffer.

Sie dürfen eine Zeitreise antreten – wohin geht’s?

Entweder mit meinen Jungs zum Tyrannosaurus in die Oberkreidezeit oder mit meiner Frau Mareike zu jenem Abend ins Österreichische Hospiz in Jerusalem, wo wir erstmals zusammen tanzten. Ich werde zu Hause mal nachfragen.

Ihr Bensheimer Lieblingsplatz?

In nur drei Monaten wurde ich schon an viele schöne Orte geführt. Für den Moment wähle ich eine ruhige Bank mit wunderbarer Aussicht oberhalb des Fürstenlagers, die mir ein Kirchenvorsteher gezeigt hat.

Ihr Wunsch für Bensheim?

Ich wünsche allen Selbstständigen und Einzelhändlern, dass sie diese herausfordernde Zeit dank Hilfen und treuer Kundschaft überstehen. Ich wünsche Bensheim viele lebendige, einladende Gemeinden, die dazu beitragen, dass unser Zusammenleben von Gottvertrauen und Nächstenliebe getragen und verwandelt wird.

Was würden Sie in Bensheim ändern?

In Bensheim würde ich den freien Blick vom Marktplatz auf Sankt Georg erhalten und die denkmalgerechte Restaurierung der umliegenden Gebäude fördern. In Auerbach dürften lokale Gartenbauunternehmen den Alten Friedhof an der Bergkirche neugestalten.

Ihr Motto?

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Timotheus 1,7 – Mein Konfirmationsspruch.
 
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