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Sonderveröffentlichung

Emotionen pur: Die Flames, hier mit Lisa Friedberger (l.), Christin Kühlborn (Mitte) und Helen van Beurden.

3.09.2021
Die Vorfreude steigt, die Spannung ist fast greifbar. Spielerinnen und Verantwortliche der HSG Bensheim/Auerbach fiebern dem ersten Heimspiel der Bundesligasaison 2021/22 entgegen. Und vor allem sehnen sich die Handballerinnen nach dem Auflaufen vor Zuschauern. Bislang sieht es gut aus für die Flames, dass zur Heimpremiere am Samstag (11.9.) die Tribünen der Weststadthalle gut gefüllt sein werden. Immerhin zu 35 Prozent darf die 2000 Zuschauer fassende Spielstätte ausgelastet werden. Aber die Bundesliga-Spielerinnen sind sich darüber bewusst, dass die Corona-Pandemie noch nicht überwunden ist und Rückschläge nicht ausgeschlossen sind.

Aber nicht nur die Mannschaft selbst sehnt sich nach einem Stück Normalität, auch die Zuschauer wollen endlich wieder Spitzenhandball live erleben. Natürlich haben die Flames mit Live-Streamings versucht, ihre Fans auch in der zurückliegenden Spielzeit, die mit einem angesichts der Umstände guten Rang neun abgeschlossen wurde, teilhaben zu lassen, aber es ist nicht das Gleiche, wie das Live-Erlebnis in der Halle. Das betont auch Flames-Geschäftsführer Michael Geil im Interview (Seite 3), in dem er auch von den wichtigen Faktoren „Emotionsverstärker und Leistungsmotivator“ im Bezug auf die Zuschauer spricht. Gerade für eine Mannschaft wie die HSG Bensheim/Auerbach, die über den Willen und die Leidenschaft kommt, ist die Rückendeckung von den Tribünen unbezahlbar.
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Ausgeglichener Kader

Dass der Kader der Flames in der neuen Saison gut aufgestellt ist, davon ist Trainerin Heike Ahlgrimm überzeugt. Auf Seite zwei dieser Sonderbeilage geht sie Position für Position ihr Team durch und beleuchtet Stärken und Schwächen. Dabei wird deutlich: Bei der HSG wurde wieder viel Wert auf die menschliche Komponente gelegt. Alle fünf Neuzugänge, die auf den Seiten 2 und 7 ausführlich vorgestellt werden, harmonieren mit dem bestehenden Stamm des Teams.

Dabei wurde der Altersschnitt der Flames noch einmal leicht gesenkt. Vor allem durch die beiden Jüngsten, Jana Haas (17) und Neele Orth (18), liegt er nun bei 23,5 Jahren, nachdem er im letzten September noch bei 23,8 lag.

Unerfahren ist die HSG Bensheim/Auerbach aber schon lange nicht mehr. Und im fünften Jahr der Erstliga-Zugehörigkeit wird kein Gegner die Flames mehr unter schätzen. Dazu hat sich der Verein zu gut im sicheren Mittelfeld der Liga etabliert.

Sicheres Mittelfeld

Geschäftsführer Michael Geil hat zwar einen Platz zwischen sechs und zehn im „sehr kompakten Mittelfeld“ der Liga ausgegeben und verweist darauf, dass häufig Kleinigkeiten entscheiden, aber angesichts der Kontinuität der letzten Jahre und der akribischen Arbeit von Heike Ahlgrimm könnte im 14er-Feld auch ein Sprung unter die Top 5 gelingen – wenn man von langwierigen Verletzungen diesmal weitestgehend verschont bleibt und in den entscheidenden Spielen auf den Punkt topfit ist. Aber gerade hier hat Ahlgrimm bis lang meist ein gutes Händchen bewiesen.

Viel wird auch von der Form der Leistungsträgerinnen im Team abhängen. An erster Stelle müssen hier die dienstälteste Flames-Spielerin Lisa Friedberger und die Niederländerin Sarah van Gulik genannt werden. Aber auch Ines Ivancok und Myrthe Schoenaker – der Neuzugang von der HSG Blomberg-Lippe kann als „Königstransfer“ bezeichnet werden – im linken Rückraum sind wichtige Faktoren.

Wurfstarke Fackel aus Ketsch

Gespannt sein darf man auch, wie sich die aus Ketsch an die Bergstraße gewechselte Saskia Fackel im rechten Rückraum präsentieren wird. Bei den Kurpfalz Bären war sie absolute Leistungsträgerin im Abstiegskampf, jetzt sucht sie die Herausforderung bei den ambitionierten Flames.

Ein ganz wichtiger Faktor ist immer die Torhüterinnenposition: Hier setzt Bensheim/ Auerbach auf die erfahrene Helen van Beurden und die junge Vanessa Fehr, die vom Liga-Rivalen Bayer Leverkusen kommt und in die Fußstapfen von Jessica Kockler tritt, die ihre Karriere beendet hat.

Es ist auf alle Fälle angerichtet für eine packende, erfolgreiche Spielzeit mit den Flames, die mit Leidenschaft ihre Fans begeistert wollen und das Zeug dazu haben, eine der großen Überraschungen der Liga zu werden. tip

Die Flames im Überblick

- Zugänge: Vanessa Fehr (Bayer Leverkusen), Jana Haas (HSG Gedern/Nidda), Saskia Fackel (Kurpfalz Bären Ketsch), Myrthe Schoenaker (HSG Blomberg-Lippe).

- Abgänge: Julia Niewiadomska (SV Union Halle-Neustadt), Simone Spur Petersen (SV Union Halle-Neustadt), Jessica Kockler (Karriereende), Rugile Bartaseviciute (1. FSV Mainz 05).

- Kader, Tor: Vanessa Fehr, Helen van Beurden; Rückraum: Alicia Soffel, Ines Ivancok, Lisa Friedberger, Sarah van Gulik, Leonie Kockel, Saskia Fackel, Neele Mara Orth, Myrthe Schoenaker; Außen und Kreis: Elisa Stuttfeld, Christin Kühlborn, Isabell Hurst, Dionne Visser, Lotta Heider, Sarah Johanna Dekker, Jana Haas.

- Trainerin: Heike Ahlgrimm; Co-Trainerin: Ilka Fickinger; Torhüterinnentrainer: Jean-Christophe Zimmermann.

- Geschäftsführer: Michael Geil.

- Größte Erfolge: Deutscher Vizemeister 1977, Vize-Pokalsieger 1975 und 1977, Teilnahme am Final Four 2011.

- Spielstätte: Weststadthalle Bensheim (Baujahr 1988); Zuschauerkapazität: 2000.
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