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Sonderveröffentlichung
Themenspecial Reine Frauensache(n)

Kind oder Karriere?

Mit der Unterstützung vom Partner und guter Planung ist beides möglich

BILD: DDROCKSTAR - STOCK.ADOBE.COM

21.10.2021
Ein erfüllendes Familienleben mit Kindern und gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere zu führen, das stellt gerade Frauen vor eine große Herausforderung. War es zu Zeiten des Wirtschaftswunders in den 1950er- und 1960er-Jahren noch ganz selbstverständlich, dass die Frau sich um Haushalt und Kindererziehung kümmert, hat sich das Selbstverständnis der Frauen in den darauffolgenden Jahrzehnten grundlegend geändert. Dem erlernten Beruf wird nicht mehr nur bis zur Eheschließung nachgegangen, um sich anschließend an den heimischen Herd zurückzuziehen. Vielmehr streben moderne Frauen nach einem Einklang von beruflichem Erfolg und einer glücklichen Familie. Doch das ist für sie oftmals nicht einfach, da die alten Rollenbilder auch heute noch in den Köpfen der Menschen verankert sind.

Das Kind ist krank und muss spontan aus der Kita oder der Schule abgeholt und für mehrere Tage zu Hause umsorgt werden. Wenn dieses und ähnliche Probleme auftreten, ist es in der Mehrzahl der Familien üblich, dass die Frau sich ihrer annimmt und sich krankschreiben lässt oder von zu Hause aus arbeitet, um bei dem Nachwuchs zu bleiben. Für die Mehrheit der Bevölkerung ist dies ein ganz normaler Vorgang. Doch wenn ein Mann plötzlich seinen Arbeitsplatz verlassen soll oder muss, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, stößt dies auf Unverständnis, schließlich hat das Kind doch auch eine Mutter, die dies übernehmen kann. Dieses Messen mit zweierlei Maß in Bezug auf Mutter und Vater macht es Frauen auch im 21. Jahrhundert immer noch schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Doch ist dieses Verhalten 2021 auch noch zeitgemäß? Schließlich sind Mann und Frau in unserer Gesellschaft gleichberechtigt. Immer mehr Frauen gehen einer Vollzeitbeschäftigung nach – genauso wie die Männer. Sie verdienen ihr eigenes Geld und tragen damit zum Haushaltseinkommen bei. Teilweise sind sie auch besser qualifiziert als ihre männlichen Kollegen. Doch wenn es um den nächsten Schritt auf der Karriereleiter geht, werden sie gerne übergangen, weil ja die Möglichkeit besteht, dass sie schwanger werden könnten und für unbestimmte Zeit ausfallen würden. Anatomisch gesehen haben da Männer einen Vorteil, doch es gibt immer mehr Frauen, die recht zügig nach der Geburt wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren – und dank der verschiedenen Betreuungsangebote steht dem wenig im Weg. Und in immer mehr Familien entscheidet sich der Vater, die Elternzeit zu übernehmen und sich vorrangig um die Erziehung des Nachwuchses zu kümmern.

Eines ist sicher: Im 21. Jahrhundert müssen Frauen nicht mehr zwischen Kind und Karriere wählen. Mit der Unterstützung des Partners und der Großeltern sowie dank vielfältiger Betreuungsangebote kann jeder, der möchte, in seinem Beruf erfolgreich sein – ob mit oder ohne Kind. lg
   
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