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Stellenanzeigen richtig lesen

Jobsuche: Formulierungen entschlüsseln und für sich nutzen

Von ungenauen Anforderungen in einer Stellenausschreibung sollte man sich nicht abschrecken lassen. BILD: STOCKPICS - STOCK.ADOBE

26.03.2021
In Stellenausschreibungen werden fachliche und persönliche Anforderungen an Bewerber formuliert. Beim Lesen der Angebote stellt sich häufig die Frage, auf welche Fähigkeiten das Unternehmen bei der Auswahl dann wirklich großen Wert legt. Darauf sollte man beim Lesen einer Stellenanzeige achten:
 
Unternehmensvorstellung

Diese Informationen können für das Vorstellungsgespräch hilfreich sein. Man sollte darauf achten, welches Unternehmen einen wirklich inseriert. Gerade bei Tochterunternehmen ist dies nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Hier finden sich gegebenenfalls wertvolle Informationen zu geplanten Projekten, zum Geschäftsverlauf und zur Organisationsstruktur.

„Wir suchen …“

Hier steht die Bezeichnung der angebotenen Stelle. Hierbei sollte man sich nicht von schwer verständliche, vielleicht auch englische Bezeichnungen beeindrucken lassen. Manchmal sind sie einfach ein Ergebnis einer komplizierten Organisationsstruktur und bringen keine besonderen Anforderungen zum Ausdruck. So ist ein „Incoming and Outgoing Correspondence Managing Director*“ einfach für die Poststelle zuständig. Die in der Anzeige beschriebenen Aufgaben, Anforderungen und erwartete Qualifikationen sind deutlich wichtiger als der Titel der Position. Nur hier erfährt man, was sich tatsächlich hinter der Stellenbezeichnung verbirgt.

„Wir erwarten …“

Hier stehen die geforderten Anforderungen und Qualifikationen, häufig mit Aufgaben und Profil überschrieben. Doch nicht alles, was hier steht, wird wirklich vollumfänglich gefordert. Muss-Voraussetzungen sind erkennbar an Schlüsselwörtern wie „erforderlich“, „unabdingbar“, „notwendig“ oder „setzen wir voraus“. Optionale Voraussetzungen, die sich das Unternehmen somit wünscht, werden hingegen beispielsweise durch „idealerweise“ oder „wünschenswert“ abgeschwächt. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auf erwartete Anforderungen, die nur implizit aufgeführt werden zu achten: Bewirbt man sich beispielsweise in einem Unternehmen auf eine Stelle, die Kontakt mit dem spanischen Mutterkonzern mit sich bringt, können gute Spanischkenntnisse erforderlich sein. Unternehmen benutzen in Jobausschreibungen häufig ungenaue Adjektive wie „stark“, „hohe“ oder „sicher“. Anforderungen wie „mehrjährige Erfahrung“ und „ausgeprägte Problemlösungskompetenz“ lassen viel Raum für Interpretation: Von solchen ungenauen Anforderungen sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ähnlich verhält es sich etwa mit der „ausgeprägten Problemlösungskompetenz“: Ein Problem zu lösen, ist eine grundlegende Eigenschaft des Menschen. Das können also die Meisten.

Wer sich bei einer Formulierung unsicher ist, sollte sich in Zweifel einfach bewerben oder die Personalabteilung des Unternehmens kontaktieren. Das Bewerbungsanschreiben beginnt man dann mit „Bezug nehmend auf unser Telefonat vom …“. jobware

*(m/w/d)
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